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Was ist Zöliakie? |
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Zöliakie - früher bekannt als Mehlnährschaden, "Heubner-Hertersche-Krankheit" oder Herterscher intestinaler Infantilismus.
Benannt nach den Ärzten: Otto Heubner: 1843-1926
Schon damals erkannte man, dass der Verzehr von "Auszugsmehlen" Störungen im Verdauungstrakt hervorruft. Bei der Zöliakie handelt es sich um eine Dünndarmschleimhauterkrankung, die schon im frühesten Kindesalter beginnen kann und durch das in fast allen Getreidearten vorkommende Klebereiweiß "Gluten" ausgelöst wird. Das Allgemeinbefinden ist beeinträchtigt, die Gewichtszunahme mangelhaft, der Leib aufgetrieben, die Stühle reichlich und schaumig. Bei längerem Bestehen der Krankheit kommt es zu einer Degeneration der Darmzotten, welche für die Umwandlung der Nährstoffe vom Dünndarm in das Blut verantwortlich sind, Falls die Erkrankung spät erkannt wird oder gar nicht behandelt wird, können sich Mangelerscheinungen und chronische Infektionskrankheiten entwickeln, die eine Schwächung des gesamten Organismus bis hin zur völligen Auszehrung zur Folge haben! Gluten ist enthalten in vielen allgemein bekannten Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel, Tritikale und Grünkern, ebenso in den älteren Getreidesorten wie Emmer (Zweikorn), Einkorn, Kamut, Urkorn und sonstigen Weizenderivaten. Glutenfreie Getreidearten sind Reis, Mais, Buchweizen, Hirse. Durch die konsequente Meidung des Glutens kann die Symptomatik erfolgreich behandelt und zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität beitragen. Die Bäckerei Berlinius hat mit dem Augustfehner Klinker nicht nur ein glutenfreies Brot, sondern auch ein geschmackvolles Brot kreiert! Lecker!
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