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Bis
vor 100 Jahren verzehrten die Menschen Getreide in seiner Ganzheit,
einschließlich
Randschichten
und Keim. Das hatte den Nachteil, dass es nicht haltbar und lagerfähig war,
da der Fettanteil des Getreidekeims ranzig wurde.
Ein
Jahrhundert Fabriknahrung
Im Industriezeitalter fand man Möglichkeiten, die Grundnahrungsmittel
technisch und chemisch zu verändern. Beim Getreide entfernte man vor dem Mahlen
Randschichten und Keim. Damit machte man das Mehl lagerfähig, aber auch zu
einer "Mehlkonserve", die kaum noch lebenswichtige Vitalstoffe
enthielt. Dies war die Geburtsstunde der ernährungsbedingten
Zivilisationskrankheiten, denn im Keim und den Randschichten befinden sich
biologische Wirkstoffe,
die für die Erhaltung der Gesundheit unerlässlich sind. Es
fehlen die Vitalstoffe:
-wasserlösliche
Vitamine besonders der Vitamin-B-Komplex
-fettlöslichen
Vitamine -Mineralstoffe -Spurenelemente -Enzyme -ungesättigte
Fettsäuren -Aromastoffe -Faserstoffe
(Ballaststoffe)
Die
Mehle, die nur noch aus dem Stärkekern bestehen, nennt man Auszugsmehl.
Die
Folgen: Leider
hat man erst viele Jahrzehnte nach der Einführung der Auszugsmehle
festgestellt, dass deren Verzehr zu Krankheiten führt
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